Klarstellung zur Berichterstattung über die Kita Königsfahrt

Das im Rahmen des städtebaulichen Beratungs- und Förderprogramms IKEK eingeleitete Verfahren konnte aufgrund des Personalmangels im Bauamt nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. Die Gemeinde Ahnatal hat daher bereits vor Kurzem eine Fristverlängerung beantragt. Zur Begründung wurden unter anderem die angespannte Personalsituation sowie die bislang fehlenden Genehmigungen für die Haushalte 2024 und 2025 angeführt. Diese fehlenden Genehmigungen stehen im Zusammenhang mit Buchungsfehlern aus früheren Amtszeiten.

Nicht zutreffend ist hingegen die Darstellung, die bislang nicht erfolgte Sanierung der Kindertagesstätte Königsfahrt sei auf eine unzureichende Planung im Zusammenhang mit Städtebaufördermitteln zurückzuführen. Maßgeblich war vielmehr, dass das Jugendamt des Landkreises Kassel als Aufsichtsbehörde die unter der vorherigen Amtsführung geplante Sanierung im laufenden Betrieb sowie die Erweiterung der damals viergruppigen Einrichtung auf sechs Gruppen nach Vorlage der Planungen nicht genehmigte. Als Gründe wurden die nicht ausreichenden Freiflächen sowie die Einschätzung angeführt, dass eine Sanierung beziehungsweise ein Umbau im laufenden Betrieb für die Kinder nicht zumutbar sei.

Aus diesem Grund wurde die Übergangslösung mit Containern am Sesenweg geschaffen. Durch das Engagement von Bürgermeister Hänes konnte inzwischen ein Träger gewonnen werden, der in Ahnatal-Weimar einen eigenen Neubau mit 100 Betreuungsplätzen errichtet. Damit wird eine dauerhafte Lösung für die bestehende Betreuungssituation geschaffen.

Bericht aus der Sitzung vom 3. September 2026

Zwanzig Tagesordnungspunkte standen auf dem Programm. Neben Ehrungen und Berichten ging es um den Haushalt 2026, um Kita-Themen und vor allem um die Folgen des sogenannten Bauturbos.

Sechs Stolpersteine für Ahnatal-Weimar

Am 7. September 2026 wurden in Ahnatal-Weimar sechs Stolpersteine verlegt. Vier erinnern an die Familie Alexander in der Wilhelmsthaler Straße 2, damals Schulstraße 25, zwei an die Familie Loewenstein vor dem Haus Ecke 6, damals Haus 28 einhalb, schräg gegenüber.

Beide Familien wurden aus Weimar vertrieben, und beide Fluchtwege beginnen an denselben zwei Tagen. Am 25. und 26. März 1933 nahmen SA-Männer im Landkreis Hofgeismar etwa 240 Menschen fest, darunter jüdische Gemeindemitglieder ebenso wie politische Gegnerinnen und Gegner der NSDAP. Sie wurden nach Hofgeismar gebracht und dort misshandelt.

Einstimmig: SPD Ahnatal nominiert Stephan Hänes als Bürgermeisterkandidat

Die SPD Ahnatal geht mit Stephan Hänes in die Bürgermeisterwahl am 8. November 2026. Auf ihrer Mitgliederversammlung am 28. August 2026 haben die Mitglieder des Ortsvereins den amtierenden Bürgermeister in geheimer Wahl mit allen 21 Stimmen zu ihrem Kandidaten für die Amtszeit von 2027 bis 2033 gewählt.

Das geschlossene Votum ist ein deutliches Signal. Dass Stephan Hänes in geheimer Abstimmung einstimmig nominiert wurde, zeigt: Die Mitglieder der SPD Ahnatal stehen gemeinsam hinter ihrem Kandidaten und hinter dem Weg, den er und die Fraktion zusammen eingeschlagen haben.

In den vergangenen Jahren haben Stephan Hänes und die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Kandidat und Fraktion verstehen sich als Team, das gemeinsam Verantwortung für Ahnatal trägt. Genau diese Arbeit wollen sie in der kommenden Amtsperiode fortsetzen.

Mit der Nominierung beginnt nun der gemeinsame Wahlkampf. Die SPD Ahnatal und ihr Kandidat treten mit einem klaren Anspruch an: den eingeschlagenen Weg für Ahnatal geschlossen weiterzugehen und die verlässliche Zusammenarbeit zwischen Rathaus und Fraktion fortzuführen.

Viel Spaß im neuen Schuljahr!

Heute ist es so weit: In Hessen beginnt wieder die Schule.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr. Ein besonderer Gruß geht an unsere Erstklässlerinnen und Erstklässler, die dann ihren allerersten Schultag erleben. Ein aufregender Tag, an den man sich noch lange erinnert.

Genauso denken wir an alle, die den Schulalltag möglich machen. An die Lehrerinnen und Lehrer, die Betreuungskräfte, die Menschen in den Sekretariaten und Mensen und natürlich an die Eltern. Ihr alle sorgt dafür, dass unsere Kinder gut lernen und aufwachsen können.

Und eine Bitte an alle, die in diesen Tagen mit dem Auto unterwegs sind: Fahrt bitte besonders vorsichtig und aufmerksam. Gerade die Kleinsten sind im Straßenverkehr noch unsicher. Ein bisschen mehr Rücksicht und ein Fuß weniger auf dem Gas machen den Schulweg für alle sicherer.

Auf ein gutes und gesundes Schuljahr in Ahnatal!