Klarstellung zur Berichterstattung über die Kita Königsfahrt

Veröffentlicht am 15.09.2026 in Lokalpolitik

Das im Rahmen des städtebaulichen Beratungs- und Förderprogramms IKEK eingeleitete Verfahren konnte aufgrund des Personalmangels im Bauamt nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. Die Gemeinde Ahnatal hat daher bereits vor Kurzem eine Fristverlängerung beantragt. Zur Begründung wurden unter anderem die angespannte Personalsituation sowie die bislang fehlenden Genehmigungen für die Haushalte 2024 und 2025 angeführt. Diese fehlenden Genehmigungen stehen im Zusammenhang mit Buchungsfehlern aus früheren Amtszeiten.

Nicht zutreffend ist hingegen die Darstellung, die bislang nicht erfolgte Sanierung der Kindertagesstätte Königsfahrt sei auf eine unzureichende Planung im Zusammenhang mit Städtebaufördermitteln zurückzuführen. Maßgeblich war vielmehr, dass das Jugendamt des Landkreises Kassel als Aufsichtsbehörde die unter der vorherigen Amtsführung geplante Sanierung im laufenden Betrieb sowie die Erweiterung der damals viergruppigen Einrichtung auf sechs Gruppen nach Vorlage der Planungen nicht genehmigte. Als Gründe wurden die nicht ausreichenden Freiflächen sowie die Einschätzung angeführt, dass eine Sanierung beziehungsweise ein Umbau im laufenden Betrieb für die Kinder nicht zumutbar sei.

Aus diesem Grund wurde die Übergangslösung mit Containern am Sesenweg geschaffen. Durch das Engagement von Bürgermeister Hänes konnte inzwischen ein Träger gewonnen werden, der in Ahnatal-Weimar einen eigenen Neubau mit 100 Betreuungsplätzen errichtet. Damit wird eine dauerhafte Lösung für die bestehende Betreuungssituation geschaffen.