Spielplatz Casselbreite, 20.05.2020
Die Mühlen in Ahnatal mahlen langsam - aber sie mahlen…….
Das Warten der Eltern und Kinder von Heckershausen hat nach fast zwei Jahren nun ein Ende. Der Spielplatz „Casselbreite“ ist bis auf wenige Ausnahmen komplett neugestaltet. Da bei der Besichtigung kein Verbotsschild oder Ähnliches zu sehen war, ist davon auszugehen, dass der Spielplatz ab sofort benutzbar ist.
Nach zwanzig Jahren waren die Spielgeräte total verschlissen und stellten eine Gefahr für die spielenden Kinder dar und so mussten im Sommer 2018 die Spielgeräte größtenteils abgebaut werden. Bei einer Spielplatzbegehung im April 2019 wurde gemeinsam mit den Eltern die neuen Spielgeräte ausgesucht. Die größten Wünsche waren, dass die Seilbahn wiederaufgebaut wird, ein Trampolin, eine große und kleine Nestschaukel und mehrere Spielgeräte für Kleinkinder. Diesen Wünschen ist man, wie auf den Bildern zu sehen ist, nachgekommen. Außerdem wurde der marode Jägerzaun, im vorderen Bereich des Spielplatzes, durch ein Metallgitterzaun ersetzt. Das Einzige, was noch verbesserungswürdig wäre, dass der Sandkasten mit einem Sonnenschutz/Wetterschutz ausgestattet wird. Was noch anzumerken ist, bei der Anschaffung der Spielgeräte wurde mehr Augenmerk auf Haltbarkeit und Nachhaltigkeit wert gelegt. Das zeigt sich darin, dass die tragenden Teile der Spielgeräte nicht aus Holz sind, sondern aus beschichteten Metallrohren, die wesentlich langlebiger und sicherer sind.
Weitere Bilder und Gesamtbericht siehe unter "Download Akt.-heute" rechts oben oder auch direkt rechts.
Presseerklärung der SPD-Fraktion zu der am 23.04.2020 in der HNA veröffentlichten Stellungnahme der Grünen zum Bürgerbegehren.
Das Bürgerbegehren gefährdet keinen Neubau.
Die SPD-Fraktion hat sich bisher aus guten Gründen nicht zum Bürgerbegehren positioniert, da es sich hier um eine Initiative der Eltern und nicht einer Partei handelt. Wenn jedoch seitens der Grünen falsche Behauptungen aufgestellt werden, sehen wir es geboten für inhaltliche Klarstellung zu sorgen.
SPD Ortsverein Ahnatal in Zeiten von Corona
Hilfen des Bundes und der Länder
Tagesaktuelle Informationen über Maßnahmen der Bundes- und Landespolitik aufgrund der Corona-Krise gab es in den vergangenen Tagen nicht über die gewohnten Sitzungen von Mitgliedern oder des Parteivorstands unseres SPD-Ortsvereins. Aufgrund der aktuellen Situation wurden Vorsitzende und Stellvertreter von dem Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels und der Landtagsabgeordneten Manuela Strube elektronisch und via Telefonkonferenz über die Auswirkungen der Corona-Krise und die damit aus Bund und Land erforderlichen Hilfen informiert.
Deutschland hat die Situation frühzeitig ernst genommen und die Maßnahmen, die von der WHO erneut bekräftigt wurden, früh umgesetzt.
Die folgende Übersicht wurde zum Stand vom 25.03.2020 zusammengetragen und fasst einen groben Überblick zusammen, welche Maßnahmen die Bundes- und Landesregierung mit ihren Parlamenten in der letzten Woche auf den Weg gebracht haben.
Bei weiteren Rückfragen u.a. auch zu den Themen Mieterschutz, Verbraucherschutz, Unterstützung von Vereinen und Verbänden sowie Gesundheit stehen Ihnen selbstverständlich unsere Abgeordneten jederzeit zur Verfügung!
Sie erreichen diese unter wie folgt:
Timon Gremmels, MdB, Wahlkreisbüro
Telefon: 0561 / 7001052
E-Mail: timon.gremmels.wk@bundestag.de
Internet: www.timon-gremmels.de
Manuela Strube, MdL, Wahlkreisbüro
Telefon: 0561 / 7001029
E-Mail: m.strube@ltg.hessen.de
Internet: www.manuela-strube.de
Bitte beachten Sie, dass das Wahlkreisbüro von dem Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels und der Landtagsabgeordneten Manuela Strube aktuell nicht besetzt sind. Es sind aber Anrufbeantworter geschaltet, die täglich abgehört werden. Wir bleiben also für Sie erreichbar und sind für Sie da.
SPD bekundet erneut Forderung nach Ersatzneubau des kommunalen Kindergartens Weimar
Wir fordern
CDU und Grüne zerlegen Ahnataler Kindebetreuung und verpassen den Weg in die Zukunft.
In der Sitzung am Donnerstag den 27.02.2020 stimmte die Mehrheit von CDU und Grüne für komplette Neuordnung der Ahnataler KITA-Betreuung. CDU und Grüne sind für eine Ausgliederung aller Kinder unter drei Jahren aus den kommunalen KITAS in Weimar, Heckershausen und Kammerberg.
Gewünscht ist die Betreuung aller Kinder unter drei Jahren in einer privaten Einrichtung. Nun soll die aus den 60er Jahren stammende KITA Weimar saniert werden und mit Schließung der Krippengruppe zu einer 5 gruppigen Einrichtung für Kinder Ü3 werden.
Was werden die Resultate dieses Beschlusses sein?
Das Betreuungsproblem in Ahnatal wird nicht zukunftssicher gelöst. Die unbefriedigenden Zwischenlösungen und die Verunsicherung über die weitere Versorgung der Kinder werden die Eltern und das Personal belasten.
Das Kostenargument zieht nicht
In der Debatte wurde immer wieder das Kostenargument genannt. Es zeigt sich jedoch, dass dies in der Form nicht haltbar ist. In der Sitzung stellte der Bürgermeister seine eigne Kostenkalkulation mit den Worten „Wenn wir ein paar Hunderttausend Mehrkosten haben, dann finden wir die im Haushalt schon.“ in Frage. Damit zeigt sich wieder einmal, dass das Konzept nicht durchdacht und nicht gut gerechnet ist. Hier die Gegenüberstellung
Neubau mit Nutzung der alten KITA Königsfahrt
Ca.3,2 Millionen für einen Neubau (Beispiel Melsungen) sowie Grundstückskosten v. ca. 250.000 € . Es entstehen 150 Betreuungsplätze.
750 000.- € wovon jedoch in jedem Fall kurzfristig 550.000.- € anfallen. Weiterbetrieb der „alten KITA Königsfahrt“ zur U3 und Ü3 Betreuung nach Bedarf ( z. B 12 Krippen / 100 Kitaplätzen). Spätere Nutzung als Seniorentageszentrum etc. oder Verkauf.
Sanierung der Kita Königsfahrt mit Neubau einer U3 Einrichtung
2 Millionen für Sanierung und Anpassung des Raumangebotes. Zusätzlich ca. 500.000.- € für Containerzwischenlösung während der Sanierungs- und Umbauphase. Es entstehen 125 Betreuungsplätze.
1,4 Millionen ( Beispiel Vellmar)für Neubau einer3 gruppigen Krippeneinrichtung durch freien oder kommunalen Träger plus Grundstückskosten von ca. 250.000.- Es entstehen 36 U3 Plätze.
|
KOSTEN |
NEUBAU + Übergangsbau |
SANIERUNG + Krippenbau |
|
Neubau inkl. Grundstück oder Sanierung/Container |
3.450.000.- |
2.500.000.- |
|
Verfügungsbau „Alte Königsfahrt“ oder Krippenneubau inkl. Grundstück |
750.000.- |
1.250.000.- |
|
Kurzfristige Investitionen |
- 550.000.- |
|
|
Gesamtkosten |
3.700.000.- |
3.750.000.- |
Es bleibt bei der Abwägung von Investition und Ziel.
Bedenkt man, dass dies die erste große Investition in die Gebäudeinfrastruktur der Kindergärten seit 23 Jahren darstellt, erscheinen die Investitionen als Notwendigkeit und fast fahrlässig verspätet.
Wenn unser Ziel eine moderne und gesicherte Kinderbetreuung lautet, die es uns sowohl ermöglicht den Anforderungen vorschulischer Bildung, Inklusion und Weiterentwicklung gerecht zu werden als auch den Eltern Planungssicherheit gibt und Verwirklichung der Verbindung von Berufstätigkeit und Familie als modernes Gesellschaftsbild berücksichtigt.
Nur wer etwas wagt, der gewinnt die Zukunft. Die Zukunft aber sind unsere Kinder.
Thomas Dittrich-Mohrmann
SPD-Fraktionsvorsitzender