
Die SPD Ahnatal und die SPD Fraktion in der Gemeindevertretung bedauern sehr, dass die beiden Fraktionsmitglieder Marianne Heerich-Pilger und Robert Schnegelsberg die SPD Fraktion verlassen haben.
Gleichzeitig weisen sowohl der Ortsverein als auch die Fraktion die in der Sitzung der Gemeindevertretung am 30. Oktober 2025 von Robert Schnegelsberg erhobenen Vorwürfe entschieden zurück.
„Dem Vorstand des Ortsvereins war es stets wichtig, Diskussionen zu organisatorischen, inhaltlichen und auch personellen Fragen transparent und konstruktiv zu führen. Dass diese Gesprächsangebote nicht immer angenommen wurden, ist bedauerlich, aber zu respektieren“, erklärt Jacob Przemus, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Ahnatal.
Ähnlich äußert sich Thomas Dittrich-Mohrmann: „Kontroversen wurden von allen Mitgliedern der Fraktion stets sachlich und mit gegenseitigem Respekt geführt.“ so der Fraktionsvorsitzende der Ahnataler SPD.
Zu den genannten Vorwürfen und möglichen Gründen wird der Fraktionsvorstand aufgrund der Verschwiegenheit über interne Beratungen keine weiteren Erklärungen abgeben.
„Niemand wurde von Debatten ausgeschlossen oder diskriminiert. Die Entscheidung, aus der Fraktion auszutreten, haben sowohl Robert Schnegelsberg als auch Marianne Heerich-Pilger eigenverantwortlich getroffen. Der Austritt kam für uns plötzlich und ein klärendes Gespräch vor der Entscheidung wurde weder mit dem Ortsverein noch mit der Fraktion gesucht.“ erklärt Jacob Przemus weiter.
Die SPD Ahnatal dankt beiden für ihr langjähriges Engagement und hätte sich gewünscht, dass die gemeinsame Arbeit in den verbleibenden fünf Monaten der Legislaturperiode gemeinsam fortgeführt worden wäre.
„Wir würden es als Zeichen des Respekts vor dem Wählerwillen begrüßen, wenn Marianne Heerich-Pilger und Robert Schnegelsberg ihre Mandate in der Gemeindevertretung zurückgeben würden, da sie diese als Teil der SPD-Liste errungen haben“, so Thomas Dittrich-Mohrmann abschließend.