Wanderung der 60plus am 25.8.2017 in Heckershausen

Ortsverein

SPD Ahnatal AG 60 Plus

Ortsbegehung in Heckershausen

Die Ortsbegehung der AG 60Plus am 25.08.2017, an der ca. 13 Bürger teilgenommen haben, begann am Sportzentrum Rasenallee.

Wir konnten uns wieder einmal davon überzeugen, dass unsere Heimatgemeinde einen hohen Wohnwert hat. Die Infrastruktur ist in Ordnung und fast alle Grundstücke gepflegt und die bunten und grünen Gärten bieten den Augen der Gäste ein tolles Bild. Besonders prägend für Heckershausen sind die vielen kleinen Gassen, die sich durch den Ort schlängeln und dem Fußgänger willkommene Abkürzungen anbieten. Es ist ein besonderes Erlebnis, bei einem Spaziergang durch diese schmalen und ruhigen Gassen den Ort neu zu entdecken.

Bei solch einem Gang durch die Ortschaft mit offenen und teils auch kritischen Augen, will man „Schwachstellen“, die es hin und wieder gibt, anmerken und darauf hinwirken, dass sie beseitigt werden. Daher auch nachstehend die eine oder andere Anmerkung zu Problemstellen, die man durch Pflege und Reparatur verbessern sollte. Letztendlich ein positiver Aspekt solch einer Ortsbegehung: unsere Gemeinde noch ansehnlicher zu gestalten.

Die Aschenbahn war auffällig grün und wird über kurz oder lang kaum noch zu sehen sein, wenn die Samen dort weiter verteilt werden. Eine Sanierung wäre evtl. je nach Bedarf erforderlich, da auch überregionale Veranstaltungen dort stattfinden und es in dem Zustand keine Werbung für unseren Ort ist.

Nun ging es zum „Burgstädter Platz“. Im Wahlprogramm der SPD war bereits die Neuplanung der Nutzung des brachliegenden Partnerschaftsplatzes sowie der Halfpipe einschließlich Gestaltung des Kreisels gefordert worden. Aber der jetzige Zustand wird Ahnatal nicht gerecht, noch nicht mal ein Willkommensgruß bekommen die einfahrenden Autofahrer zu sehen. Hier sollte man sich Gedanken machen und etwas Neues planen und erstellen.

Nächstes Ziel: das Gelände des „Weißen Kreuzes“. Ein Gebäude mit Eigentumswohnungen ist schon fertig. Es entstehen 2 weitere dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Eigentums-wohnungen für junge und ältere Familien.

Der Weg ging weiter über Sommerweg, Sellenahne und Parkplatz „Am Rain“ zum Fußweg „Kirchgasse“. Hier war „Vorsicht“ angesagt, denn der Weg war nicht, so wie man es sich wünscht, gepflegt und mit „Tretminen“ übersäht. Evtl. könnte ein Behälter mit Tüten für die Hundehalter aufgestellt werden und der Weg etwas gepflegt werden. Es wurde auch klar, dass durch eine weitere Bebauung dieses Ortskerns mit Wohnungen das Gleichgewicht zwischen Natur und Bebauung aus den Fugen geraten könnte.

Der Spaziergang dann durch die Mühlengasse über die Ahne. So konnte man einen Einblick gewinnen, über ehemalige Auswirkungen von Hochwasser. Hier muss man, um zukünftige Wasserschäden zu vermeiden, sorgsam auf eine „freie Bahn“ für das Ahnewasser achten. Für die Renaturierung der Ahne auch in diesem Bereich werden in Kürze rd. 250.000 Euro, davon 200.000 Euro vom Land Hessen, investiert.

Nun war eine längere Strecke bis zum Gemeindezentrum zurückzulegen. An der Fußgängerbrücke über die Ahne war ein Bereich abgesperrt, weil bei einem Starkregen am 23.06.2017 einige Bereiche unterspült worden waren. Hier sollte die Gemeinde schnellstens reparieren und die störende Absperrung beseitigen.

Kleinere Reparaturen sind auch an der Südseite der Außenwand des Gemeindezentrums erforderlich und sollten alsbald erfolgen.

Wegen des langes Weges gab es erst einmal Verpflegung bei einem Genossen in der Unteren Weinbergstraße.

Danach ging es über die Brücke Henschelweg, das Evangelische Altenhilfezentrum zum Friedhof und zur Raiffeisenstr. Hier ist auf einem Teilstück eine dringende Straßenreparatur erforderlich.

Wobei im Investitionsprogramm der Gemeinde für die kommenden Jahre die Reparatur bzw Erneuerung einiger Straßen geplant ist.

Zum Abschluss traf man sich in die Pizzeria Cavallino, um das gesehene nochmals zu erörtern.

Damit ist die Reihe der Ortsbesichtigungen abgeschlossen. Im Herbst und Winter geht es weiter mit Terminen zur Religionsvielfalt in unserer Region. Im nächsten Jahr werden die Ortsteile in einer Grenzbegehung begutachtet.

Günter Börner, Vorsitzender AG 60plus

 
 

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