Flutlichtanlage Sportplatz im Sport- und Freizeitzentrum

Kommunalpolitik

Klarstellung

 

Die SPD hatte für das Jahr 2017 die Sanierung, gegebenenfalls den Neubau der Flutlichtanlage am Sportplatz Rasenallee, gefordert. Hintergrund war die nachlassende Leuchtkraft und die hohe Störanfälligkeit (öfters sind mehrere Leuchtkörper gar nicht angegangen) der Anlage. Eltern von Fußball spielenden Kindern sprechen von „Ahnataler Schattenspielen“! Darüber hinaus steht auch der hohe Energieverbrauch und Wartungsaufwand sowie die seit 1972 in die Jahre gekommene Technik in der Kritik.

In der Debatte wurde nun durch den Bürgermeister und seine CDU- Fraktion der Vorwurf des Lobbyismus für Einzelinteressen erhoben. Nun ist der Begriff „Lobbyismus“ mit der Vorstellung geheimer verbotener Einflussnahme verbunden.  - Was für eine dreiste Unterstellung!

Natürlich hatte der Antrag die Interessen der Fußball spielenden Vereinsmitglieder im Sinn, und natürlich handelt es sich hier um die Wahrnehmung der Interessen der sportbegeisterten Bürgerinnen und Bürger Ahnatals. Die Bedürfnisse dieser Gruppe - immerhin sind ca. 2000 Menschen in unseren beiden Sportvereinen organisiert - mit Häme und Spott zu überziehen, zeugt von selten gesehener Überheblichkeit oder mangelndem Einfühlungsvermögen.

Letztlich haben wir jedenfalls die technische Prüfung in 2017 und die daraus eventuell folgenden notwendigen Reparaturen oder gar den Neubau durchgesetzt. Letzteres könnte allerdings erst 2018 erfolgen.

Das wäre dann in der nächsten HNA-Jahresbilanz der Gemeinde Ahnatal jedenfalls deutlich mehr, als die neuen Stühle in Gemeindezentrum und Bürgersaal, die Herr Aufenanger so stolz (oder eher doch so peinlich) in seiner Jahresbilanz für 2016 in der HNA hervorgehoben hat.

Thomas Dittrich-Mohrmann SPD Fraktionsvorsitzender

 
 

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